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31.11.2006:
Das Museum hat einen neuen Ausstellungsraum bekommen. Eine historische Fahrschule mit Möbeln und Objekten aus der Zeit von 1930 bis circa 1970.


27.03.2005:
Zum Jubiläum "100 Jahre einheitliche deutsche Kfz-Kennzeichen", so wie zum Jubiläum "50 Jahre bestehendes Kennzeichensystem" wird das Nummernschildmuseum eine kleine Sonderausstellung zur Geschichte der deutschen Autokennzeichen präsentieren. Gerne liefern wir Ihnen weitere Informationen, Bilder und Texte zu diesem Thema.


23.08.2002:

Auf der nachfolgenden Seite finden Sie eine Übersicht über die Kennzeichnung der deutschen Nummernschilder von 1906 bis 1945. Übersicht über die Kennzeichnung von Nummernschildern 1906 -1945

19.08.2002:

Eine kurze Übersicht über die Geschichte der Nummernschilder

Die Geschichte der Nummernschilder ist ein besonderes Kapitel der Verkehrsgeschichte. Als die ersten Vorläufer der heutigen Nummernschilder sind die Nummern an römischen Streitwagen vor über 2000 Jahren anzusehen.

Die nächsten Vorläufer waren Nummerntafeln mit Wappen, die die Kutschen im alten England des Siebzehnten Jahrhundert schmückten. Die ersten echten Nummernschilder oder auch Nummerntafeln der Neuzeit konnten zwischen 1870 und 1890 in einigen deutschen Orten und Provinzen des Deutschen Reichs an Fahrrädern beobachtet werden. Diese Schilder wurden lokal ausgegeben und setzen sich aus einem Buchstaben und einer fortlaufenden Zahl zusammen. Die Farben der Schilder variierten von Ort zu Ort. Diese Schilder wurden eingeführt, um die stetig wachsende Anzahl an nicht vorschriftsmäßig fahrenden Fahrradfahrern kontrollieren und gegebenenfalls auch bestrafen zu können.

Schon 1896 wurde das erste Nummernschild, die „1“ an ein Automobil in Baden ausgegeben. Bis 1906 folgen alle Staaten und Provinzen des Deutschen Reichs mit der Einführung von teilweise nur lokal gültigen Kfz-Kennzeichen. Erst 1906 wurde dann per Gesetz reichsweit, einheitlich die Vergabe von Nummernschildern geregelt. Die Zuordnung erfolgte anhand von römischen Ziffern, gefolgt von einen Buchstaben und einer Seriennummer. Hierbei erhielt Preußen die römische I, Bayern die II und Württemberg die III. Der Buchstabe nach der römischen Zahl stand dann für den Regierungsbezirk oder den Ort. Somit fuhren zum Beispiel Fahrzeuge in Berlin mit IA- 12345, in München IIA- 12345 und in Stuttgart mit IIIA-123456. Die freien Städte hatten nur Buchstaben zur Unterscheidung und Sachsen nur die Ziffern I (Bautzen) bis V (Zwickau).

Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs, zum Anfang der Weimarer Republik wurde die Verteilung der Nummernschilder und die dabei verwendeten Unterscheidungszeichen zum Teil schon wieder überarbeitet und den neuen geografischen Gegebenheiten angepasst.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten unter Führung Adolf Hitlers wurde das System der Kennzeichenvergabe und Fahrzeugregistrierung überarbeitet und stetig mit Blick auf einen möglichen Krieg erweitert. Seinen Höhepunkt erreichte dieses System mit der Besetzung der Länder im Osten (Polen, Russland und die Tschechoslowakei) und der Ländern im Westen (Frankreich, Belgien, Holland,..) Sogar während den Krieges wurde preußisch, bürokratisch an der Erweiterung des Kennzeichnsystems gearbeitet. In vielen Ländern waren die neue Nummernschilder neben der Hakenkreuzfahne die ersten sichtbaren Zeichen der Besatzer und der sich einleitenden Veränderungen.

Am Kriegsende Mitte 1945 gab es für eine kurze Zeit lang einen lokalen Wildwuchs an Nummernschildern aller Orts. Zum Teil wurden noch die alten Schilder, jetzt schon entnazifiziert (also ohne Hakenkreuzadler im Stempel der Schilder) genutzt, teilweise wurden von den Alliierten lokal gültige eigene Schilder herausgegeben. Bereits Ende 1945 waren die Nummernschilder vieler Orts wieder vereinheitlicht worden. 1946 wurde diese jungen Kennzeichen von wieder neuen, dieses mal farbigen Schildern abgelöst. Jede Besatzungszone hatte seine eigene Farbe. Die Nummernschilder in der britischen Zone waren schwarz auf blau, die in der französischen Zone schwarz auf rot, in der amerikanischen Zone schwarz auf orange und nur die sowjetische Zone blieb bei schwarzer Farbe auf weißem Grund. Die einzelnen, zusammengelegten Verwaltungsbereiche wurden auch wieder mit unterschiedlichen Erkennungsbuchstaben versehen.

Schon 1947 einigten sich die Besatzungsmächte wieder auf ein neues einheitliches Nummernschildsystem, welches auch 1948 eingeführt wurde. In der sowjetischen Zone hatte dies System bis zur Einführung der DDR Kennzeichen 1953 Bestand, in den Westsektoren sogar bis 1956. Die Schilder waren weiß auf schwarz und unterschieden sich Anhand der ersten beiden Buchstaben, die nach den Bundesländern vergeben wurden (AB = Amerikanische Zone Bayern, BR = Britische Zone Rheinland, ...). Im Jahre 1948 wurden alle Schilder mit der Jahreszahl, der „48“ versehen. Das Vorhaben, wie in den USA jedes Jahr ein neues Kennzeichenpaar herauszugeben, wurde noch im gleichen Jahr aufgrund der hohen Kosten begraben.

1956 wurde in der Bundesrepublik das noch heute gültige System der Kfz-Kennzeichen eingeführt. Seine beiden größten Veränderungen folgten der Gebietsreform Anfang der siebziger Jahre und der Wiedervereinigung 1989. Da dies System von Anfang an für ganz Deutschland ausgelegt war, konnte die Wiedervereinigung recht problemlos umgesetzt werden.


01.07.2002:

Pressefotos des Museums

Wir haban für die Presse einige Fotos unseres Museums in hoher Auflösung für die Nutzung im Druck bereitgestellt. Wir würden uns freuen, wenn Sie rege von diesem Angebot gebrauch machen.

Übersicht der Pressefotos
 

18.06.2002:

Ein sehr ungewöhnliches Verkehrsmuseum

Im Herzen des Erzgebirges in Sachsen, zwischen Zschopau und Marienberg, etwa 20 Kilometer von Chemnitz entfernt befindet sich seit April 2001 ein Verkehrsmuseum der besonderen Art: Das „Internationale Museum für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte“. In einem ehemaligen Fabrikgebäude in Großolbersdorf ist dieses, in der Welt wohl einzigartige, Museum zu finden.

Das internationale Museum für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte zeigt dabei nicht nur die Geschichte und Entwicklung von Nummernschilder. Auch die Themen "Automobile Zulassungsgeschichte" oder andere ungewöhnliche Themen der Zulassungsgeschichte werden in den umfangreichen Sammlungen thematisiert.

Dabei werden mehr als 3.000 Nummernschilder ständig ausgestellt. Neben den alten deutschen, historischen Kennzeichen und Dokumenten von 1890 bis heute, finden sich weitere KFZ-Kennzeichen aus mehr als 170 Ländern und Territorien. Dem Besucher präsentiert sich so eine weltweite Reise durch die Welt der Nummernschilder.

Umfangreiche Zusatzinformationen zu Land und Leuten sowie umfangreiches Kartenmaterial ergänzen diese ungewöhnliche Reise durch die Welt der Nummernschilder. Themenvitrinen lockern dabei die Reise der Museumsbesucher auf. Informationen und Kuriositäten zu den Themen "Historische Fahrschule", "alte Führerscheine und Kraftfahrzeugpapiere", "alte Strafzettel" oder auch "Automobilclubs" ergänzen dabei die Ausstellung.

Das Museum ist Dienstags bis Samstags von 9 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertags von 10 bis 17 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet. Eine Anfahrtsskizze, sowie ein virtueller, dreidimensionaler Rundgang durch das Museum finden Sie unter http://www.nummernschildmuseum.de. Tel.: 037369 87448 Fax.: 87449.
 

18.06.2002:

Ausflugsziel im Erzgebirge

Das Erzgebirge ist neben seiner wunderschönen Landschaft bekannt für seine Weihnachtsdekorationen aus Seifen und Umgebung, die Augustusburg mit Ihrem Motorrad- und Kutschenmuseum oder Burg Scharfenstein mit seinem Erzgebirgischem Weihnachts- und Spielzeugmuseum. In der Nähe dieser Attraktionen gibt es seit April 2001 ein weiteres Ausflugsziel für die ganze Familie: Das „Internationale Museum für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte". Dieses in der Welt wohl einzigartige Verkehrsmuseum befindet sich in Großolbersdorf zwischen Zschopau und Marienberg, ungefähr 20 Kilometer von Chemnitz entfernt an der B174.

Auf über 250 Quadratmeter werden über 3000 Nummernschilder, mehr als 50 alte Verkehrsschilder und zahllose interessante und kuriose Dokumente und Fotografien aus über 100 Jahren Verkehrsgeschichte ausgestellt.

Neben der Ausstellung der historischen alten deutschen Kfz-Kennzeichen, welche nach Staaten und Provinzen sortiert und mit Landkarten versehen sind, können Besucher eine Reise durch die Welt der Schilder erleben. Aus über 170 Ländern finden sich Nummernschilder und Informationen zu diesen zum Teil sehr exotischen Ländern.

Dieses ungewöhnliche Verkehrsmuseum wird Sie positiv überraschen und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Auch bietet Großolbersdorf neben 8 gastronomischen Betrieben weitere Sehenswürdigkeiten, die immer einen Besuch lohnen.

Das Museum ist Dienstags bis Samstags von 9 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertags von 10 bis 17 Uhr, und nach Vereinbarung geöffnet. Eine Anfahrtsskizze, sowie ein virtueller, dreidimensionaler Rundgang durch das Museum finden Sie unter http://www.nummernschildmuseum.de. Tel.: 037369 87448 Fax.: 87449.
 

29.10.2001:

Weltweit einziges Nummernschildmuseum bekommt virtuellen Rundgang

Proverdi GmbH realisiert virtuellen Museumsrundgang mittels neuartiger Panoramosoftware ohne Plugins für jeden Browser.

Seit April diesen Jahres kann die Geschichte der Nummernschilder im weltweit einzigen Museum für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte in Großolbersdorf im Erzgebirge unweit von Chemnitz betrachtet werden. Über 3000 Nummernschilder von 1898 bis heute aus dem deutschsprachigen Raum, wie auch aus über 170 Ländern und Territorien werden dort neben alten Verkehrsschildern, Dokumenten und weiteren, teilweise kuriosen Originalen aus über 100 Jahren Verkehrsgeschichte vorgestellt.

Wer nicht die Gelegenheit findet ins schöne Erzgebirge zu kommen, um dort dem Museum einen Besuch abzustatten oder wer sich im Vorfeld schon einen genaueren Eindruck über das Museum verschaffen möchte, hat dazu nun im Internet die Möglichkeit. Unter http://www.nummernschildmuseum.de ist es möglich, sich über das Museum zu informieren und via Mausseklick einen virtuellen Rundgang durch das Museum zu erleben (http://www.nummernschildmuseum.de/virtuell.html).

Dank einer neuen Software kann nun jeder per Standardbrowser und ohne zusätzliche Plugins diesen fotorealistischen Rundgang durch das Museume rleben. Mittels dieser neuen 360 Grad-Software sind die Ladezeiten für die 360 Grad-Rundumansichten sehr gering. Diese Technologie bietet die Möglichkeit, anhand von einzelnen Fotos einen Raum oder aber auch einen Gegenstand fotorealistisch, interaktiv und dreidimensional darzustellen. Es ist möglich, sich in diesem Raum frei zu bewegen, d.h. sich seitlich zu drehen bzw. durch Zoomen auf Einzelheiten auch vorwärts oder rückwärts zu gehen.

Eine Besonderheit ist weiterhin, dass in die Szenen sogenannte Hotspots integriert werden können, die weitere Informationen oder Links enthalten. So ist es z.B. möglich, über einen Hotspot zur nächsten Szene oder auf eine verlinkte Internet-Seite zu gelangen. So konnte ein kompletter virtueller Rundgang durch das Nummernschildmuseum erstellt werden.

Realisiert hat diesen virtuellen Rundgang die Proverdi GmbH mit Sitz in Großolberdorf, welche sich auf die Erstellung von 360-Grad-Panoramen sowie die Produktdarstellung in Rundumansicht für das Internet spezialisiert hat. Weitere Schwerpunkte des Unternehmens sind unter anderem die Erstellung von Internetpräsenzen sowie die Optimierung vorhandener Online-Auftritte für Suchmaschinen und Portale. Die Proverdi GmbH verfügt in Zusammenarbeit mit anderen spezialisierten Unternehmen über modernste Hard- und Softwaretechnologien und ist ein kompetenter Dienstleister im Bereich neue Medien sowie Logistik.
 

Nummernschildmuseum
Grünauer Str. 3
09432 Großolbersdorf

Tel.: 03 73 69 / 8 74 48
Fax.: 03 73 69 / 8 74 49

Ansprechpartner: Fr. Schellenberg / Fr. Heym

http://www.nummernschildmuseum.de

Proverdi GmbH
Grünauer Str. 3
09432 Großolbersdorf

Tel.: 03 73 69 / 8 89 81
Fax.: 03 73 69 / 8 89 87

Ansprechpartner: Hr. Rost

http://www.proverdi.com


08.04.2000:

Einziges Museum für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte öffnete seine Türen.

Nach einem Jahr Vorbereitung wurde am 7. April das internationale Museum für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte in Großolbersdorf bei Chemnitz im Erzgebirge erfolgreich eröffnet.

Neben einer Vielzahl an alten deutschen Kfz-Kennzeichen von 1906 bis heute, alten Kraftfahrzeugdokumenten und Verkehrsschildern, werden auf über 200 Quadratmeter auch Nummernschilder aus über 170 Ländern und Territorien präsentiert.
Eine Reise durch viele Regionen dieser Welt, sowie besonders durch die deutsche Verkehrsgeschichte im besonderen, ermöglicht dieses einzigartiges Museum. Kurioses aus über 100 Jahren Verkehrsgeschichte rundet die umfangreiche Ausstellung ab.

Ein gemeinnütziger Verein, die "Automobile Interessengemeinschaft für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte e.V" hat sich zur Aufgabe gemacht, dieses Verkehrsmuseum der etwas anderen Art aufzubauen und zu betreiben.
Neben dem Ausbau der Ausstellung beschäftigt sich der Verein auch mit der weiteren Erforschung der Verkehrsgeschichte.

"Die wissenschaftliche Arbeit in diesem Bereich der Verkehrsgeschichte ist eine sehr interessante und reizvolle Aufgabe. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden zukünftig im Museum in einer erweiterten Dokumentation der Ausstellung zu sehen sein.", so der Vereinsvorsitzende Sven Rost. "Auch ein weiterer Ausbau der Ausstellung ist für die Zukunft geplant."

Die Verwirklichung des Museums ist neben dem Engagement des Vereins und einiger Privatpersonen  hauptsächlich auch der großzügigen Unterstützung des Arbeitsamtes, welches eine Personalförderung genehmigte, und der Sparkassenstiftung Mittleres Erzgebirge, welche das Museumsprojekt finanziell unterstützte, zu verdanken.

Das Museum ist Dienstags bis Samstags von 9.00 Uhr bis 17 Uhr und Sonntags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen erteilt das Museumsbüro unter:
Tel.: 03 73 69/ 8 74 48
Fax: 03 73 69/ 8 74 49 sowie per eMail unter
nummernschilder@proverdi.de